Therapieangebote
Psychoanalytische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie (VAKJP)
Die psychoanalytische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie versteht seelische Symptome als Ausdruck innerer, oft unbewusster Konflikte. Diese zeigen sich zum Beispiel in Ängsten, Rückzug, aggressivem Verhalten, psychosomatischen Beschwerden oder schulischen Schwierigkeiten. In der Therapie entsteht ein geschützter Raum, in dem Kinder und Jugendliche ihre Gefühle, Gedanken und Phantasien frei entfalten können – sei es im Gespräch, im Spiel oder durch kreative Ausdrucksformen.


Gruppentherapie für Kinder- und Jugendliche (D3G)
Die gruppenanalytische Arbeit eröffnet Kindern und Jugendliche einen besonderen Erfahrungsraum: In der therapeutischen Gemeinschaft erleben sie, dass sie mit ihren Sorgen nicht allein sind, und dass Austausch, gegenseitige Unterstützung und ein Gefühl von Zugehörigkeit möglich sind. Gleichzeitig lernen sie, mit Unterschieden und Konflikten umzugehen und neue Formen des Miteinanders auszuprobieren – in einem geschützten und haltgebenden Rahmen.
Säuglings-Kleinkind-Eltern-Psychotherapie (SKEPT)
Manchmal spüren Eltern, dass ihr Baby oder Kleinkind sich schwer beruhigen lässt, wenig lächelt, viel schreit, nicht gut schläft – oder dass die Nähe zueinander einfach nicht so leicht gelingt, wie erhofft. Das kann sehr verunsichern. In solchen Momenten hilft es, nicht allein zu bleiben, sondern gemeinsam mit einer Therapeutin oder einem Therapeuten genauer hinzuschauen, was das Kind uns mit seinem Verhalten sagen möchte.
In der Säuglings-, Kleinkind- und Eltern-Psychotherapie (SKEPT) steht die Beziehung zwischen Ihnen und Ihrem Kind im Mittelpunkt. Schon kleine Veränderungen im Miteinander können Großes bewirken: Ein anderer Tonfall, ein ruhiger Blick, ein Moment des Wartens – all das kann helfen, dass sich Ihr Kind wieder sicher und verstanden fühlt.
In den Sitzungen sind Sie und Ihr Kind gemeinsam da. Oft geht es darum, die Sprache des Babys zu „übersetzen“: seine Blicke, Bewegungen, das Weinen oder Schweigen. Die Therapeutin unterstützt Sie dabei, diese Signale zu verstehen und darauf zu reagieren. Manchmal geschieht Veränderung ganz leise – in einem neuen Blickkontakt, einem kleinen Lächeln, einem Moment des gemeinsamen Spiels.
Viele Eltern erleben in dieser Arbeit, dass sie ihr Kind wieder mit mehr Freude, Vertrauen und Gelassenheit wahrnehmen können. Wenn es gelingt, dass das Kind sich gehalten, verstanden und willkommen fühlt, kann sich seine Entwicklung wieder frei entfalten – mit mehr Neugier, Lebendigkeit und Lust am Entdecken.

