
Babyambulanz
Psychotherapeutischen Ambulanz für Eltern mit Babys und Kleinkindern
Die Zeit der Schwangerschaft, der Geburt und die ersten Monate mit einem Baby sind für Eltern eine besondere und oft empfindliche Lebensphase. Körperlich, seelisch und im täglichen Miteinander verändert sich vieles. Freude und Nähe mischen sich manchmal mit Unsicherheit, Erschöpfung oder Sorge, ob man den Bedürfnissen des Kindes gerecht wird.
Manche Babys reagieren auf Spannungen oder Überforderung mit anhaltendem Weinen, Schlaf- oder Fütterproblemen, wirken unruhig, ziehen sich zurück oder lassen sich schwer trösten. Solche Schwierigkeiten – sogenannte Regulations- oder Selbstregulationsstörungen – zeigen, dass Eltern und Kind Unterstützung brauchen, um wieder ins Gleichgewicht zu finden. Ich begleite Sie und Ihr Kind dabei, einander besser zu verstehen und mehr Sicherheit und Vertrauen in Ihrer Beziehung zu entwickeln.
Um die feinen Abstimmungen zwischen Eltern und Kind wahrzunehmen, arbeite ich – wenn es hilfreich ist – mit einer videounterstützten Beobachtung nach dem CARE-Index.
Dieses einfühlsame Verfahren hilft, das Zusammenspiel von Blicken, Gesten und Reaktionen sichtbar zu machen. Viele Eltern erleben dabei berührende Momente, in denen sie ihre eigenen Stärken im Kontakt mit dem Kind (wieder)entdecken.
Ich arbeite mit psychoanalytisch fundierten Methoden der Säuglings-, Kleinkind- und Eltern-Psychotherapie (SKEPT) und mit meiner klinischen Erfahrung in der Arbeit mit Familien. In den Sitzungen sind Sie und Ihr Kind gemeinsam da – es geht nicht darum, Fehler zu suchen, sondern darum, Verbindung und Verstehen wiederherzustellen.
Wenn Sie sich Sorgen um die Entwicklung oder das Verhalten Ihres Kindes machen oder sich in dieser frühen Zeit Unterstützung wünschen, können Sie sich direkt an mich wenden oder Kontakt mit der Beratungsstelle für Schwangere und Eltern mit Babys und Kleinkindern der Akademie für Psychoanalyse und Psychotherapie München e.V. aufnehmen, mit der ich eng zusammenarbeite.
Ziel unserer gemeinsamen Arbeit ist es, dass Sie und Ihr Kind sich besser wahrnehmen, einander wieder spüren und Freude und Vertrauen im Miteinander finden. Manchmal genügt schon ein erster Schritt, um Entlastung zu spüren – ich begleite Sie gerne auf diesem Weg.
Häufig gestellte Fragen
Babys drücken ihre Bedürfnisse über Weinen aus. Manchmal lassen sich Hunger, Müdigkeit oder Überreizung gut erkennen, manchmal bleibt der Grund zunächst unklar. Gemeinsam versuchen wir zu verstehen, was Ihr Baby gerade braucht und was ihm helfen kann, sich zu beruhigen.
Babys reagieren empfindlich auf viele Eindrücke und Veränderungen. Unruhe kann ein Zeichen dafür sein, dass Ihr Baby Unterstützung bei der Regulation seiner Gefühle oder Reize braucht.
Der Schlafrhythmus entwickelt sich in den ersten Lebensmonaten erst allmählich. Entwicklungsschritte, neue Eindrücke oder innere Spannungen können sich im Schlafverhalten zeigen.
Babys brauchen vor allem verlässliche Bezugspersonen, die versuchen, ihre Signale wahrzunehmen und darauf zu antworten. Sicherheit entsteht im wiederholten Erleben von Nähe, Schutz und emotionaler Resonanz.
Babys teilen sich über Blickkontakt, Körperbewegungen, Laute und Verhalten mit. Wenn Eltern gemeinsam über diese Signale nachdenken, können sie ihr Baby nach und nach immer besser kennenlernen.
Babys entwickeln früh besondere Beziehungen zu ihren Bezugspersonen. Unterschiedliche Reaktionen können mit Nähe, Gewohnheit, Temperament oder aktuellen Bedürfnissen zusammenhängen.
Die erste Zeit mit einem Baby bringt viele Veränderungen mit sich. Viele Eltern erleben neben Freude auch Unsicherheit, Müdigkeit oder Zweifel – das gehört zu dieser Übergangsphase häufig dazu.
Die Bedürfnisse eines Babys bestimmen den Tagesrhythmus stark. Schlafmangel, neue Verantwortungen und emotionale Veränderungen können diese Zeit sehr intensiv machen.
Es kann entlastend sein, gemeinsam über das Erleben mit dem Baby nachzudenken. In der Babyambulanz versuchen wir, die Signale des Babys und die Gefühle der Eltern besser zu verstehen und neue Möglichkeiten im Umgang miteinander zu entdecken.
